Hanna-Kunath-Str. 18, 28199 Bremen

Über uns

Unser Fliegerturm am Bremer Flughafen

Ein besonderes Kleinod stellt der 1964 fertiggestellte BVL-„Flieger“-Turm dar. Ursprünglich war eine Clubhausanlage auf einem direkt am Flughafengelände gelegenen Grundstück geplant. Da dieses sich aber als zu klein erwies, wurde kurzerhand in die Höhe gebaut.

Dank großzügiger Sponsoren aus dem Umkreis des BVL konnte das Vorhaben zügig umgesetzt werden, eine in viel Eigenarbeit durchgeführte Renovierung und Dank der großen Spendenbereitschaft vieler Mitglieder zum 100-jährigem Bestehen (2009) verleiht dem Turm nun zeitgemäßen Glanz.

2016 wurde der BVL-Turm dann mit einem neuem Lichtkonzept und Schallschutz versehen, wieder gesponsort von engagierten Mitgliedern. So steht der BVL-Turm auch heute noch in direkter Nähe zum Flugplatz und bietet einen einzigartigen Blick über das Vorfeld des Airport Bremen.

 

Heute wird der Turm für vereinsinterne Versammlungen, Familienfeiern von Mitgliedern und – ganz aktuell – für regelmäßige Musikveranstaltungen („take-off“) genutzt. Auch das jährliche Sommerfest des BVL findet auf dem „Turmgelände“ statt und ist Beweis für das aktive Vereinsleben eines für die Zukunft gerüsteten Flugvereins.

Über uns Fliegerturm BVL

Unsere Standorte

Bremen

Anschrift & Kontakt:

Bremer Verein für Luftfahrt e.V.
Hanna-Kunath-Str. 18
28199 Bremen

Tel.: 0421 / 5365310
Fax: 0421 / 5365314

Öffnungszeiten:

Di. und Do. 9:00 – 12:30 Uhr
Mi. 13:00 – 17:00 Uhr

mail: info@bvl.aero

Rotenburg

Anschrift:

Erreichbar sind wir über die Flugleitung mit folgender Anschrift:

Flugleitung – Flugplatz Rotenburg
Zum Flugplatz 44
27356 Rotenburg (Wümme)

Kontakt:

Tel.: 04261 / 4139327
Fax: 04261 / 960449

mail: info@bvl.aero

Osterholz

Anschrift & Kontakt:

Bremer Verein für Luftfahrt e.V.
Hinter dem Hafen
27711 Osterholz-Scharmbeck

Tel.: 0421 / 536530

Öffnungszeiten:

Di. 09:00 – 12:00 Uhr
Mi. 13:30 – 16:30 Uhr

Do. 09:00 – 12:30 Uhr

mail: info@bvl.aero

Der Vorstand

TORSTEN-HEITMANN
Torsten Heitmann
1. Vorsitzender & Pressereferent
WERNER-REDEKER
Werner Redeker
Ehrenvorsitzender
roland mueller
Ronald Müller
Schatzmeister
Sven Dreyer
Schriftführer
Dr. Jürgen Menzel
2. Vorsitzender

Die Chronik des Bremer Verein für Luftfahrt e.V.

Hier nun etwas Geschichte des BVL:

werden erstmals in der deutschen Luftfahrt die Namen von Bremer Luftfahrtpionieren genannt.

Es sind dies die Gebrüder Wilhelm und Henrich Focke, sowie Walter Schudeisky, die zunächst mit flugfähigen Modellen erste Flugversuche unternehmen.

folgen die ersten Flugversuche von Wilhelm und Henrich Focke mit einem Hängegleiter in der Pauliner Marsch. Wilhelm Focke wird am 18. Dezember 1908 das Patent für einen Drachenflieger mit hintereinander liegenden verschieden grossen Tragflächen erteilt .

Dieses unter der Nummer 238542 eingetragene Patent bildete dann die Grundlage für alle von Focke später entwickelten Entenmodelle.

wird der “Bremer Verein für Luftschiffahrt” gegründet. Zu den Gründern dieser Vereinigung gehörten unter anderem der Direktor Heinecken vom Norddeutschen Lloyd, der Präses der Handelskammer, I.K. Vietor, der Oberpostdirektor von Schlüchting, der Direktor der Gaswerke, Dr. Schütte, und der Baudirektor Gräpel.

Zusammen mit dem Norddeutschen Lloyd erhält der Bremer Verein für Luftschiffahrt den Auftrag, die Planung eines Luftschiffhafens auf dem Bremer Werder vorzubereiten.

Der erste Flugtag in Bremen wird am 14. November 1909 auf dem Rennplatz in der Vahr durchgeführt. Hans Grade führt seinen neuen Eindecker in einem knapp einstündigen Flug vor.

Auf dem Exerzierplatz im Neuenlander Feld werden vier Flugzeugschuppen erstellt, von denen einer dem Bremer Verein für Luftschiffahrt gehört.

Die Bremer Flugpioniere Focke, Kirchhoff, Tiemann, Schudeisky und Müller führen hier die ersten Flugversuche mit ihren Motorflugzeugen durch.

werden die ersten erfolgreichen Flüge von den Bremern Müller und Rentzel auf dem Neuenlander Feld gezeigt.

Die vom Senat erteilte Fluggenehmigung wird zeitweilig wieder entzogen, weil die Bauern im Neuenlander Feld Klage führen, dass der Milchertrag ihrer Kühe durch den Flugbetrieb gemindert würde.

Henrich Focke, der spätere Gründer der Bremer Luftfahrtindustrie, entwickelt mit seiner Konstruktion “A IV”, ausgerüstet mit einem 50 PS Argusmotor, das erste in Bremen gebaute, flugfähige Motorflugzeug.

Mit diesem Muster gelingt Hans Kolthoff am 4. August 1912 der erste Flug.

Der Bremer Verein für Luftfahrt, die Umbenennung erfolgte nach Aufgabe des Lufschiffhafen-Projekte, erhält am 16. Mai 1913 die Genehmigung, auf dem Exerzierplatz offiziell einen Flugstützpunkt zu errichten.

Dies ist die Geburtsstunde des Bremer Flughafens, der – in mühevoller Arbeit aufgebaut – bis zum Jahre 1922 vom Bremer Verein für Luftfahrt allein ausgebaut und verwaltet wird.

Am 21. Mai 1914 erfolgt die Einweihung der neuen Flugzeughalle des Vereins am Pappelwäldchen in der Nähe des Schießstandes.

Von hier aus werden die Passagierrundflüge mit deutschen Piloten durchgeführt.

entsteht in der Hansestadt eine “Studiengesellschaft” als eine erste Organisation für “zivile Luftfahrt”.

erhält die von Bremen aus angeregte “Deutsche Luftrederei”, als erste privatwirtschaftliche”Lufttransportgesellschaft” im Reich überhaupt, die Genehmigung zur Beförderung von Personen und Fracht.

stellt der Abgeordnete Dr. Hertel in der Bremer Nationalversammlung folgenden Antrag:

” Die Nationalversammlung ersucht den Senat, dafür zu sorgen, dass so schnell wie möglich in Bremen ein Flugplatz mit Flugzeugstationen hergerichtet wird und dass eventuell einer Gesellschaft unter noch näher zu vereinbarenden Bedingungen das dafür erforderliche Gelände zur Verfügung gestellt wird.”

Diesem Antrag wird am 4.7. von der Nationalversammlung einmütig zugestimmt.

findet am 18.7. die offizielle Einweihung des Bremer Flughafens statt. Am 1.9. eröffnet der KLM probeweise die erste kontinentale Fluglinie Amsterdam-Bremen-Hamburg-Kopenhagen.

Am 24.9 bewilligt die Bremer Nationalversammlung über 3 Millionen R-Mark für den Ausbau eines “Flugplatzes mit Flugzeugstationen” auf dem Neuenlander Feld.

wird die “Bremer Flughafen-Betriebsgesellschaft” unter Beteiligung des “Bremer Verein für Luftfahrt” gegründet und damit die erste Bodenorganisation für den örtlichen und zivilen Luftverkehr geschaffen.

Freigabe der vergrößerten Flughafenanlage für den Verkehr.

Gründung der Bremer Flugzeugbau AG (später umbenannt in Focke-Wulf Flugzeugwerke AG) durch die langjährigen Vereinsmitglieder Dipl.-Ing. Henrich Focke und Ing. Georg Wulf.

Taufe des neu konstruierten Kleinverkehrsflugzeuges “A 16” der Focke-Wulf-Flugzeugwerke AG durch den 2. Vorsitzenden des “Bremer Verein für Luftfahrt”, Prof. Dr. Grosse, auf den Namen “Bremen”.

Nach Besserung der wirtschaftlichen Verhältnisse nach der Inflation Wiederaufnahme sportlicher Betätigung in der Luftfahrt durch Ballonfahrer und Modellbauer.

Versuch der ersten Ost-West-Atlantiküberquerung mit dem Junkerflugzeug “W 33 L” durch die beiden Vereinsmitglieder Cornelius Edzard und Günther von Hünefeld (Versuch misslang)

Gelungene Atlantiküberquerung von Ost nach West durch die Herren Köhl, von Hünefeld und Fitzmaurice mit der “Bremen”.

Die Motorflieger des BVL erwerben bei den Focke-Wulf-Werken ihr erstes Sportflugzeug, einen Doppeldecker “S 24 Kiebitz”.

Auflösung des Bremer Verein für Luftfahrt e.V.. Übergabe der Fluggeräte an die Ortsgruppe Bremen des Deutschen Luftsportverbandes.

wird ein festes Startbahnsystem auf dem Neuenlander Feld gebaut – das erste in Deutschland überhaupt.

kommt mit Kriegsausbruch auch in Bremen der zivile Luftverkehr vollständig zum Erliegen.

werden alle Flughafenanlagen zerstört.

wird das Neuenlander Feld als Militärflughafen verwendet.

wird am 27. Januar der Verkehrsflughafen in die Zivilverwaltung zurückgegeben.

Neugründung des “Bremer Verein für Luftfahrt e.V.” unter der Leitung des Direktors der Focke-Wulf-Werke, Dr. Naumann.
Wiederaufnahme des Sportbetriebes durch die Ballonfahrer und Modellflieger.

mit der Wiederfreigabe des Segelfluges durch die Besatzungsmächte wird auf dem noch wenig frequentierten Flughafen der Flugbetrieb wieder aufgenommen.

mit der Freigabe des Motorfluges in Deutschland eröffnet der Bremer Verein für Luftfahrt unter der Leitung von Hans-J. Schulze wieder seine im Jahre 1929 gegründete Flugschule.

Bau einer neuen Flugzeughalle.

Fertigstellung des “Fliegerturms”.

Verlegung des Segelflugbetriebs vom Bremer Flughafen nach Osterholz-Scharmbeck.

Gründung der Fallschirmsportgruppe.

Erstellung von 2 Rundhallen auf dem Verkehrsflughafen Bremen.

Fertigstellung der Schulungsräume und Installation eines Flugsimulators.

Gründung der Ballonfahrergruppe der Heissluftballone.

Gründung der UL-Gruppe.

50jähriges Bestehen des BVL nach Wiedergründung.
Auflösung der Fallschirmgruppe in Hüttenbusch.

Bremer AIRbe e.V.

Der Verein Bremer AIRbe e.V. ist im Januar 2016 ins Bremische Vereinsregister eingetragen worden. Sein Ziel ist die Bewahrung der Corporate Heritage, also der Geschichte und Historie der nordwestdeutschen Luft- und Raumfahrtindustrie.

Dieser Zweck wird verwirklicht durch die Durchführung von Veranstaltungen und Ausstellungen zur Geschichte und zum kulturellen Erbe der Bremer Luft- und Raumfahrt. Zusätzlich gibt es informative Wissenschaftsvorträge und die Beteiligung an Industrieevents. Diese Vorhaben machen eine Zusammenarbeit mit Institutionen der Wissenschaft und der Bildung, so z.B. mit dem Bremer Focke-Museum oder der Forschungsstelle zur Geschichte der deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie an der Ruhr-Universität Bochum sinnvoll und notwendig.

Zur Zeit besteht Bremer AIRbe aus folgenden Vereinen:

  • Bremer Verein für Luftfahrt e.V.
  • Flugsportgruppe AIRBUS Bremen e.V.
  • Flugtechnische Vereinigung Henrich Focke an der Universität Bremen e.V.
  • Focke-Windkanal e.V.
  • Freundeskreis VFW614 e.V.
  • Fw200 CONDOR-Team Bremen
  • Luftfahrt und Technik Museum Lemwerder
  • Raumfahrthistorisches Archiv Bremen e.V.
  • „Wir holen die BREMEN nach Bremen“ e.V.

Darüber hinaus kooperieren wir mit weiteren Institutionen in Nordwest-Deutschland, wie dem Bremer Focke-Museum, dem Hubschraubermuseum in Bückeburg, dem Aeronauticum in Nordholz, dem Arbeitskreis Bremer Archive und anderen.

 

Um einen ersten Überblick zu erhalten, gibt es hier unsere Vereinsbroschüre:

Broschüre Bremer AIRbe e.V.

100 Jahre Bremer Verein für Luftfahrt