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Segelflug

Was ist Segelfliegen?

Lernen Sie uns und die Faszination Segelfliegen kennen! Wir sind vom lautlosen Schweben über der Erde, dem Segelflug, begeisterte Menschen…

Sie ist eine Gruppe von Flugbegeisterten, die den uralten Menschheitstraum vom Fliegen für sich ermöglicht haben oder ermöglichen wollen. Wir sind vom lautlosen Schweben über der Erde, dem Segelflug, begeisterte Menschen im Alter von 14 – 70 Jahren, die sich auf dem Segelfluggelände Osterholz-Scharmbeck, in der Nähe von Bremen, an den Wochenenden treffen, um dort diesem schönen Hobby nachzugehen. Unsere “Flug-Saison” ist von Mitte März bis Mitte Oktober eines Jahres, an denen wir mit Segelflugzeugen und Motorseglern in die Lüfte gehen. Unsere Mitgliederstruktur macht deutlich, dass Fliegen nicht teurer ist als andere Hobbys oder Sportarten. Mitglieder des BVL sind Schüler, Studenten, Auszubildende, Frauen und Männer aus ganz verschiedenen Berufsgruppen und Gesellschaftsschichten.

 

Im BVL wird der Luftsport in seinen interessantesten Varianten betrieben: Modellflug, Segelflug, Segelkunstflug, Motorsegelflug und der Motorflug. Im Bereich des Segelfluges haben wir eine Leistungsfluggruppe, die an der dezentralen Deutschen Meisterschaft des Deutschen Aero Clubs (DAeC) teilnimmt und Thermikflüge plant, die sie in die Lüneburger Heide und teilweise sogar bis nach Mecklenburg-Vorpommern führen! Andere wiederumplanen Reiseflüge mit dem Motorsegler (z.B. auf die Ostfriesischen Inseln) oder fliegen “just for fun”. Besucher sind bei uns jederzeit willkommen und können auch Schnupperflüge mit erfahrenen Scheininhabern absolvieren.

 

Unser Segelfluggelände befindet sich zwischen dem Ortsausgang von Osterholz-Scharmbeck (Richtung Bremen / Worpswede) und dem Ausflugslokal “Tietjenshütte” an der Hammebrücke. Im BVL nimmt die gemeinschaftliche Vereinsarbeit einen hohen Rang ein. Nur durch das Engagement aller Mitglieder kann der umfangreiche Flugzeugpark gepflegt und gewartet, die Flugzeughallen, das Vereinsgelände und der Flugplatz in einem ordentlichen betriebsfähigen Zustand gehalten werden. Zum besonderen Engagement gehören auch die ehrenamtliche Tätigkeit der Vorstandsmitglieder, Fluglehrer, Flugzeugwarte, Flugleiter und nicht zuletzt der Mitglieder, die im Vereinsheim ihren Dienst verrichten. Der BVL ist kein Dienstleistungsbetrieb, in dem einige die Arbeit machen und andere die Dienste in Anspruch nehmen.

Bei uns haben gemeinschaftliche Interessen oder Aktivitäten Vorrang vor individuellen Wünschen. Um das zu fördern, wird im BVL Wert auf ein aktives Vereinsleben gelegt, das nicht immer mit dem Flugbetrieb endet.

Unser Motto: Alle helfen mit, dann können auch alle günstig fliegen!

Auch in diesem Jahr werden wir in OHZ einen 14-tägigen Sommerlehrgang durchführen, diesmal in der vollen Version, d.h. mit Zelt- / Wohnwagenaufstellgelegenheit, Verpflegung und – natürlich – fliegen.

Wir fliegen in diesen zwei Wochen – gutes Wetter vorausgesetzt – von 09:00 Uhr bis ca. 19:00 Uhr auf unserem Segelflugplatz in Osterholz-Scharmbeck, hinter dem Hafen. Der Segelflugplatz ist per Bahn und kurzem Fußmarsch einfach zu erreichen. Für das gemeinsame Frühstück, Mittagesen und Abendbrot wird gesorgt. Auch ein abendliches Grillen wird es bei Gelegenheit geben. Neben dem Fliegen soll auch die Gemütlichkeit nicht zu kurz kommen.

Wenn Sie Interesse haben, melden Sie sich bitte bei obiger Adresse.

 

Die Kosten für Verpflegung und Lehrgangsaufwand betragen:

Für Nichtmitglieder (Einsteiger):    490,- € (inklusive Segelflugstarts an der Winde)
Für LVO / BVL Vereinsmitglieder:   260,- € (zzgl. Fluggebühren)

Kosten für die Motorseglerausbildung (TMG) bitte gesondert anfragen.

Teilnehmer, die an der Endreinigung am letzten Tag teilnehmen, werden 20,- € rückerstattet.

Die Flugausbildung selbst ist kostenlos, unsere Fluglehrer arbeiten ehrenamtlich.

Das Aufstellen der Zelte / Wohnwagen sollte am 22.06.2017 nachmittags erfolgen, das Erröffnungsbriefing findet danach um 17:00 Uhr statt.

Vor Beginn der Ausbildung sind ein paar (vorgeschriebene) Formalien zu erledigen, das wird Ihnen unser o.a. Ansprechpartner gern erläutern und Ihnen die Formulare zusenden. Das sollte vorzugsweise vor Lehrgangsbeginn erledigt sein.

Und eines ist sicher: Das werden zwei interessante Wochen für Sie.

Mit freundlicher Unterstützung von

TomMeteo.eu
Segelflugbedarf24

Impressionen

Unser Segelflug-Standort

Anschrift & Kontakt:

Bremer Verein für Luftfahrt e.V.
Hinter dem Hafen
27711 Osterholz-Scharmbeck

Tel.: 0421 / 536530

 

Öffnungszeiten:

Di. 09:00 – 12:00 Uhr
Mi. 13:30 – 16:30 Uhr
Do. 09:00 – 12:30 Uhr

Flugzeugpark

Duo Discus "D-3992 AI"

Spannweite: 20,0 m
Flügelfläche: 16,4 m²
Rumpflänge: 8,62 m
Leergewicht: ca. 405 kg
Höchstgewicht: 750 kg
höchstzul. Geschw.: 250 km/h
beste Gleitzahl: > 46

ASW 28-18 "D-6486 OI"

Abmessungen / Leistungen

Spannweite: 18,0 m
Flügelfläche:   10,5 m²
Rumpflänge: 6,58 m
Leergewicht: 283 kg
Höchstgewicht:  575 kg
höchstzul. Geschw.: 270 km/h
beste Gleitzahl: > 48

Jeans Astir "D-2549"

Abmessungen / Leistungen

Spannweite: 15,0 m
Flügelfläche: 12,4 m²
Rumpflänge: 6,7 m
Leergewicht: 270 kg
Höchstgewicht: 380 kg
höchstzul. Geschw.: 250 km/h
beste Gleitzahl: 37

ASK 13 "D-2120"

Abmessungen / Leistungen

Spannweite: 16,0 m
Flügelfläche: 17,5 m²
Rumpflänge: 8,18 m
Leergewicht: 296 kg
Höchstgewicht: 480 kg
höchstzul. Geschw.: 200 km/h
beste Gleitzahl: 27

Ka 8b "3022"

Abmessungen / Leistungen

Spannweite: 15,0 m
Flügelfläche: 14,15 m²
Rumpflänge: 7,00 m
Leergewicht: 191 kg
Höchstgewicht: 310 kg
höchstzul. Geschw.: 190 km/h
beste Gleitzahl: 27

SF25 C (Falke) "D-KAGK"

Abmessungen / Leistungen

Spannweite: 15,40 m
Flügelfläche: 18,20 m²
Rumpflänge: 7,60 m
Leergewicht: 464 kg
Höchstgewicht: 650 kg
Triebwerk: Rotax 912S
4 Zylinder Boxer, flüssigkeitsgekühlt

Sie möchten das Segelfliegen kennenlernen? - Kein Problem!

Neugierige sind jederzeit Herzlich Willkommen!

Segelflug BVLBesuchen Sie uns auf dem Segelfluggelände Osterholz-Scharmbeck hinter dem Hafen und erleben Sie unseren Flugbetrieb. Meist besteht auch die Möglichkeit für einen Schnupperflug.
Schnupperflüge zum Kennenlernen des Segelflugs können in einem doppelsitzigen Segelflugzeug oder im Motorsegler durchgeführt werden.

Ein Segelflugstart kann an der Winde oder im Flugzeugschlepp erfolgen.

Zum Windenstart liegt ein ca. 850m langes Kunststoffseil zwischen Flugzeug und Winde aus, das eingezogen wird, während am anderen Ende das Segelflugzeug hochsteigt.
Es werden je nach Wetter (hier ist der “Wind von vorne” interessant) Höhen zwischen 300 und 400m erzielt. Bietet die Natur während des Fluges keine Thermik (das sind die “Winde nach oben”), kommt das Ende des Fluges nach vielleicht 5 Minuten.

 

Segelfliegen am Bremer FlughafenMit etwas mehr Aufwand wird beim Flugzeugschlepp statt des Windenstarts ein Motorflugzeug mit ca. 50m Seil eingesetzt. Es geht nicht so “steil” nach oben sondern immer schön dem Schleppflugzeug hinterher bis zur definierten Ausklinkhöhe.

Der große Vorteil eines Flugzeugschlepps ist nicht nur die generell längere Flugzeit, sonder auch die Möglichkeit eine gute Thermikwolke (wenn die Natur sie denn gerade produziert) gezielt anzusteuern.

Dann folgt ein grandioses Flugerlebnis.

 

Bremer Verein für Luftfahrt SegelflugAls Alternative bietet sich der Motorsegler für das Mitfliegen zum Kennenlernen an. Hier ist es möglich, ein Flugziel zu wählen, z.B. zu Ihrem Zuhause.

Schnupperflüge werden bei uns mit einer Beteiligung am finanziellen Aufwand durchgeführt.

Zusätzlich ist auch eine Kurzmitgliedschaft zum Kennenlernen in zwei Varianten möglich:

a.  Für max. 3 Monate (z.B. für unseren Sommerlehrgang)

b.  Für max. eine Flugsaison

Ausbildung

In der BVL-Segelfluggruppe bieten wir die Ausbildung zum Segelflugzeugführer und Reisemotorseglerführer an. Wir haben zwei doppelsitzige und drei einsitzige Segelflugzeuge zur Verfügung, sowie einen Reisemotorsegler, auch für die Startart “Luftfahrzeugschlepp”, die wir neben dem “Windenschlepp” zusätzlich durchführen. Ein Mindestalter für den Ausbildungsbeginn zum Segelflieger ist nicht festgelegt. Da das Mindestalter für den ersten Alleinflug mit 14 Jahren festgelegt ist, ist ein frühester Ausbildungsbeginn als mit 13 Jahren nicht sinnvoll. Die Lizenz für Segelflieger bekommt man frühestens mit 16 Jahren ausgehändigt.
Entscheidet man sich, die Lizenz für Reisemotorsegler zu erwerben, so kann diese Ausbildung erst mit 16 Jahren begonnen werden. Diese Lizenz wird frühestens mit 17 Jahren erteilt.
Ein Höchstalter für beide Lizenzen gibt es nicht.
Zunächst muss der Flugschüler Vereinsmitglied werden, denn nur Mitglieder können im Verein ausgebildet werden. Weiterhin braucht man ein fliegerärztliches Tauglichkeitszeugnis. Das ist aber kein Grund zur Beunruhigung, denn dieses Gutachten sagt nur aus, ob man fit genug ist, ein Flugzeug allein zu steuern. Eine Brille ist in der Regel kein Hindernis für das Cockpit! Somit steht fast jedem der Weg zur Fliegerei offen.
Das stille Abenteuer Segelflug
lautlos im Himmel zu schweben und wie ein Vogel durch die Luft zu gleiten – das ist Segelflug.
Eines der schönsten Dinge zwischen Himmel und Erde: für das Spiel mit dem Element Luft, für die
lautlose Bewegung in drei Dimensionen! Vielleicht aber auch für das Abenteuer, das ein Streckenflug
mit einem Segelflugzeug unter verschiedensten meteorologischen und topografischen Bedingungen
mit sich bringen kann.
Ziel der Ausbildung die Light Aircraft Pilot License for Sailplanes (LAPL(S)) oder die Sport Pilot
Licence (SPL).
Die praktische Flugausbildung besteht aus mindestens 15 Flugstunden, von denen mindestens 10 Flugstunden mit Fluglehrer und mindestens 2 Flugstunden im Alleinflug erfolgen müssen.
Bei den ersten Schulungsflügen fliegt der Flugschüler mit einem Fluglehrer zusammen in einem Doppelsitzer. Vom ersten Start an sitzt der Schüler vorne auf dem Pilotensitz, der Lehrer hinten. An beiden Plätzen sind alle Steuerorgane, Hebel und Instrumente in gleicher Weise vorhanden. Zu Beginn der Ausbildung kann der Lehrer das Flugzeug vom hinteren Platz aus komplett bedienen. Mit zunehmender Erfahrung führt der Schüler immer mehr Handgriffe selbst durch, bis er die Steuerung sicher beherrscht und das Segelflugzeug alleine fliegen kann. Nach durchschnittlich 60 bis 80 Starts macht der Schüler unter Aufsicht eines Fluglehrers seine
ersten 3 Alleinflüge. Diese Flüge stellen für jeden angehenden Piloten das größte Erlebnis dar, welches anschließend in alt einhergehender Tradition gefeiert wird.
Nach ca. 10 bis 15 Alleinstarts wird der Schüler auf sein erstes einsitzige Segelflugzeug eingewiesen. Seine Fähigkeiten im Alleinflug werden weiter ausgebaut und die bereits erlernten
Kenntnisse weiter vertieft und er lernt zum Beispiel, Aufwinde richtig auszunutzen. Dabei behält ihn der Fluglehrer vom Boden aus im Auge und bleibt über Funk in Verbindung. Den Abschluss bildet ein 30 minütiger Alleinflug.
Im letzten Abschnitt der Ausbildung erfolgt die Einweisung in die Überlandflüge, wobei der Fluglehrer dem Schüler noch einmal den Bereich Kartenkunde, Navigation und das einschätzen des Wetters erläutert. Weitere Ausbildungsinhalte sind Außenlandeübungen und ein 50 km Alleinflug, der in der Regel auf einem anderen Flugplatz beendet wird.
Neben der praktischen Ausbildung geht es natürlich auch nicht ganz ohne die dazugehörige Theorie. Sie erfolgt in folgenden Sachgebieten:
  • Allgemeine Sachgebiete:
    • Luftrecht
    • Menschliches Leistungsvermögen
    • Meteorologie
    • Kommunikation
  • Besondere Sachgebiete:
    • Grundlagen des Fliegens
    • Betriebliche Verfahren
    • Flugleistung und Flugplanung
    • Allgemeine Luftfahrzeugkunde
    • Navigation
Die theoretische Ausbildung wird mit einer Prüfung bei der Luftfahrtbehörde Bremen abgeschlossen, in der Fragen aus den oben genannten Fächern nach dem Multiple-Choice-Prinzip beantwortet
werden müssen.
Beim Erwerb weiterer Lizenzen oder beim Vorliegen einer Lizenz werden nur noch die besonderen Sachgebiete geprüft. Nach Abschluss der praktischen und theoretischen Ausbildung findet die praktische Prüfung statt.
Für Inhaber einer Segelfluglizenz gibt es die Möglichkeit diese um den Eintrag “Reisemotorsegler” (Touring Motor Glider / TMG) zu erweitern. Er ist ein eigenstartfähiges Luftfahrzeug mit einem nicht einklappbaren Propeller. Es handelt sich im Prinzip um kleine ein- oder zweisitzige Motorflugzeuge. Bei relativ großer Flügelspannweite verfügen sie bei abgeschaltetem Triebwerk über eine relativ gute Gleitfähigkeit. Dadurch ist es auch möglich, den Reisemotorsegler bei gutem Thermikwetter mit abgestelltem Triebwerk in der Thermik zu fliegen.
Die praktische Flugausbildung umfasst aus mindestens 6 Flugstunden, von denen mindestens 4 Flugstunden mit Fluglehrer erfolgen müssen und einem Alleinüberlandflug von mindestens 150 km Länge mit einer Zwischenlandung auf einem anderen Flugplatz.
Bei den ersten Schulungsflügen fliegt der Flugschüler mit einem Fluglehrer zusammen in einem Doppelsitzer. Vom ersten Start an sitzt der Schüler links auf dem Pilotensitz, der Lehrer rechts. Zu Beginn der Ausbildung kann der Lehrer den Reisemotorsegler vom rechten Sitz aus komplett bedienen. Mit zunehmender Erfahrung führt der Schüler immer mehr Handgriffe selbst durch, bis er die Steuerung sicher beherrscht und den Reisemotorsegler allein fliegen kann.
In der weiteren Ausbildung werden seine Fähigkeiten im Alleinflug weiter ausgebaut und die bereits erlernten Kenntnisse weiter vertieft. Dabei behält ihn der Fluglehrer vom Boden aus im Auge und bleibt über Funk in Verbindung.
Im letzten Abschnitt seiner Ausbildung erfolgt die Einweisung in die Überlandflüge, wobei der Fluglehrer dem Schüler noch einmal den Bereich Kartenkunde, Navigation und das Einschätzen des Wetters erläutert. Weitere Ausbildungsinhalte sind Außenlandeübungen und ein 150 km Alleinüberlandflug, mit einer Zwischenlandung.
Neben der praktischen Ausbildung geht es natürlich auch hier nicht ganz ohne die dazugehörige Theorie. Sie erfolgt nur in den “Besonderen Sachgebieten”:
  • Grundlagen des Fliegens
  • Betriebliche Verfahren
  • Flugleistung und Flugplanung
  • Allgemeine Luftfahrzeugkunde
  • Navigation
Während der praktischen Prüfung muss der Schüler gegenüber dem Prüfer auch einen angemessenen Stand der theoretischen Kenntnisse nachweisen. Nach Abschluss der praktischen und theoretischen Ausbildung findet die praktische Prüfung statt.
Ein Reisemotorsegler (Touring Motor Glider / TMG) ist ein eigenstartfähiges Luftfahrzeug mit einem nicht einklappbaren Propeller. Es handelt sich im Prinzip um kleine ein- oder zweisitzige Motorflugzeuge. Bei relativ großer Flügelspannweite verfügen sie bei abgeschaltetem Triebwerk über eine relativ gute Gleitfähigkeit. Dadurch ist es auch möglich, den Reisemotorsegler bei gutem Thermikverhältnissen mit abgestelltem Triebwerk in der Thermik zu fliegen.
Ziel der Ausbildung die “Light Aircraft Pilot License” for Aircraft (LAPL(A)) mit der Klassenberechtigung Reisemotorsegler (Touring Motor Glider – TMG).
Zur der praktischen Ausbildung gehören 30 Flugstunden. Davon müssen mindestens 15 Flugstunden mit einem Fluglehrer absolviert werden. Des Weiteren müssen mindestens 6 Flugstunden im Alleinflug und davon 3 Flugstunden Allein-Überlandflug mit mindestens 150 km Länge durchgeführt werden. Während des 150km langen Überlandfluges muss mindestens 1 mal auf einem anderen Flugplatz gelandet werden.
Bei den ersten Schulungsflügen fliegt der Flugschüler mit einem Fluglehrer zusammen in einem Doppelsitzer. Vom ersten Start an sitzt der Schüler links auf dem Pilotensitz, der Lehrer rechts. Zu Beginn der Ausbildung kann der Lehrer den Reisemotorsegler vom rechten Sitz aus komplett bedienen. Mit zunehmender Erfahrung führt der Schüler immer mehr Handgriffe selbst durch, bis er die Steuerung sicher beherrscht und den Reisemotorsegler allein fliegen kann.
Nach durchschnittlich 60 bis 80 Starts macht der Schüler unter Aufsicht eines Fluglehrers seine ersten 3 Alleinflüge. Diese Flüge stellen für jeden Piloten das größte Erlebnis dar, der natürlich auch mit einer Tradition gefeiert wird. In der weiteren Ausbildung werden seine Fähigkeiten im Alleinflug weiter ausgebaut und die bereits erlernten Kenntnisse weiter vertieft. Dabei behält ihn der Fluglehrer vom Boden aus im Auge und
bleibt über Funk in Verbindung.
Im letzten Abschnitt seiner Ausbildung erfolgt die Einweisung in die Überlandflüge, wobei der Fluglehrer dem Schüler noch einmal den Bereich Kartenkunde, Navigation und das Einschätzen des Wetters erläutert. Weitere Ausbildungsinhalte sind Außenlandeübungen und ein 150 km Alleinüberlandflug mit einer Zwischenlandung.
Neben der praktischen Ausbildung geht es natürlich auch nicht ganz ohne die dazugehörige Theorie. Sie erfolgt in folgenden Sachgebieten:
  • Allgemeine Sachgebiete:
    • Luftrecht
    • Menschliches Leistungsvermögen
    • Meteorologie
    • Kommunikation
  • Besondere Sachgebiete
    • Grundlagen des Fliegens
    • Betriebliche Verfahren
    • Flugleistung und Flugplanung
    • Allgemeine Luftfahrzeugkunde
    • Navigation
Die theoretische Ausbildung wird mit einer Prüfung bei der Luftfahrtbehörde Bremen abgeschlossen, in der Fragen aus den oben genannten Fächern nach dem Multiple-Choice-Prinzip beantwortet werden müssen.
Beim Erwerb weiterer Lizenzen oder beim Vorliegen einer Lizenz werden nur noch die besonderen Sachgebiete geprüft.
Nach Abschluss der praktischen und theoretischen Ausbildung findet die praktische Prüfung statt.

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HENNING-DELIUS
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Gruppenleiter
Robert Wiedenhöft
Stellvert. Gruppenleiter
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Schriftführer

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